Plastik-Weichmacher schaden unserem Darm

BPA schädigt den Darm

Viele Kunststoffe enthalten Plastik-Weichmacher wie BPA (Bisphenol A).
Gelangen diese Weichmacher in unsere Nahrung, kann dies chronisch entzündliche Darmerkrankungen, wie z. B. Morbus Crohn verschlimmern.
Die Ursachen dieser Krankheiten sind so gut wie unbekannt, leider hilft die schuldmedizinische Behandlungsweise mehr schlecht als Recht.

Weichmacher Bishenol A (BPA) beeinträchtigen den Aminosäurestoffwechsel der Darmbakterien, sodass dies zu chronisch entzündlichen Prozessen im Darm führen kann.

Zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehören Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, starker Durchfall, Müdigkeit und Gewichtsverlust. Meist treten die Beschwerden schubweise auf, so dass es auch immer wieder zu längeren beschwerdefreien Phasen kommt. Oft werden lebenslang Medikamente eingenommen oder es muss operiert werden, um stark befallene Darmabschnitte zu entfernen.

Ursachen

„Die Ursache der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist noch nicht bekannt. Die Risikofaktoren und Auslösefaktoren für Schübe sind bekannt. Ungesunde Ernährung, Rauchen, Infektionen, Darmflorastörungen und Giftbelastungen.

 

Worin ist BPA enthalten?

BPA ist in Kunststoffen aus Polycarbonaten enthalten. Aus diesen Kunststoffen werden beispielsweise Behältnisse zur Aufbewahrung von Lebensmitteln hergestellt oder auch Wasserflaschen. Auch Epoxidharz enthält BPA. Es wird z. B. zur Auskleidung von Dosen, Flaschenverschlüssen oder auch Wasserleitungen verwendet. Auch manche Kunststoffzahnfüllungen oder Materialien zur Zahnversiegelung können BPA enthalten.

BPA lösen sich aus all diesen Materialien und gehen in die Nahrungsmittel über, was sich dann schädlich auf die Gesundheit auswirkt. Besonders zu den Auswirkungen auf Embryonen und Kinder liegen Studienergebnisse vor, denen zufolge der Stoff das Verhalten, das Gehirn und die Prostata negativ beeinflusst.

BPA während der Schwangerschaft können Nahrungsmittelintoleranzen beim Kind später verstärken.

BPA fördert Entzündungen im Darm. Es lässt den Spiegel von entzündungsfördernden Stoffen im Darm steigen. Gleichzeitig senkt es die Werte von Substanzen, die unseren Darm schützen. Weichmacher schaden also eindeutig dem Darm.

BPA sind in der Lebensmittelindustrie immernoch erlaubt obwohl ihre schädigende Wirkung bewiesen ist. Tatsächlich enthalten zahlreiche Verpackungen BPA.